Der Raum, zur Heimat verdichtet
Über Baukultur und Stadtaneignung
Das Vertraute und Wiedererkennbare, das physisch Fassbare, an das Erinnerungen geknüpft werden und welches Gefühle auszulösen vermag: In unserem "kollektiven Gedächtnis" sind sie, so der Philosoph Maurice Halbwachs, unverzichtbar. Deswegen komme auch dem materiellen Aspekt der Stadt große Bedeutung zu, sei er doch für die affektive Bindung vieler Einwohner ausschlaggebend: Denn eine Mehrzahl der Stadtbevölkerung würde "zweifellos das Verschwinden einer bestimmten Straße, eines bestimmten Gebäudes, eines Hauses sehr viel stärker empfinden als die schwerwiegendsten nationalen, religiösen, politischen Ereignisse".
Im Projekt "Stadt" verbinden sich mit einer Lebens- und Sozialform gleichzeitig Realitäten wie Wünsche. Stadt ist so verstanden ein analytischer und ein normativer Begriff. Das Verständnis von Urbanität als Vorstellung "guten Lebens" in der Akzeptanz von Differenz wirkt ebenso normativ, wie es die analytische Betrachtung der Stadt bestimmt. Stadtbilder und -geschichten geben besondere Antworten auf allgemeinere Fragen nach Identität, d.h. danach was Menschen (geworden) sind und gemacht haben. Städte bilden den Widerstreit zwischen Allgemeinplätzen, übergreifenden Strömen und besonderen Räumen ab, sie geben universellen Entwicklungen eine jeweils besondere lokale Form.
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Admiralbrücke. Bild: Robert Kaltenbrunner | |
Natürlich lässt sich die soziale Komplexität des Urbanen nicht auf räumliche Arrangements reduzieren; gleichwohl aber erweist sich so etwas wie "Baukultur" als unverzichtbar, wenn Stadt als Lebenswelt begriffen und beeinflusst werden soll. Gemeint ist damit sowohl das örtliche Erfahrungswissen einer Gesellschaft als auch der gegenwärtige Umgang mit der dreidimensionalen gebauten Umwelt.
Die einzelnen Gebäude, ihr Produktionsprozess ebenso wie ihr Zusammenspiel sind Indikatoren für den Lebenswert eines Ortes. Er wird in dreifacher Weise wahrgenommen: funktional im alltäglichen Gebrauch (als Gebrauchswert), ökonomisch über die Nachfrage als Wohn- und Arbeitsort (als Tauschwert) und symbolisch über das Erscheinungsbild und die Atmosphäre des Ortes (als Inszenierungswert).
Nun wäre es jedoch eine Illusion zu erwarten, dass Baukultur von allen Mitgliedern einer Gesellschaft gleich bewertet wird. Gerade weil sie aber mit der Befriedigung der alltäglichen Lebensbedürfnisse zu tun hat, liegt ihre zentrale Aufgabe nach wie vor darin, einen Ausgleich herbeizuführen zwischen der Orientierung am Gemeinwohl und der Optimierung von Eigentums- und Individualrechten Einzelner. Stadtplanung ist dabei, um einen Gedanken des Kultursoziologen Lucius Burckhardt aufzugreifen, ein Zuteilen von Bequemlichkeiten und von Leiden. Denn alles was Stadtplanung bewirkt, bringe irgendwelchen Leuten Vorteile und anderen Nachteile. Damit aber müsse man "umgehen". Und die Architektur übernimmt als räumliches System noch immer Ordnungsaufgaben innerhalb der Gesellschaft. Nur muss man sich dessen neu bewusst werden.
Freilich sieht sich die Stadtentwicklung mit einem fundamentalen Problem konfrontiert, welches der renommierte Planer und nimmermüde Stichwortgeber Rem Koolhaas folgendermaßen formuliert hat:
How to explain the paradox that urbanism, as a profession, has disappeared at the moment when urbanisation everywhere - after decades of constant accerleration - is on its way to establishing a definitive, global "triumph" of the urban scale?
Planung steht in der zeitgenössischen Gesellschaft nicht eben hoch im Kurs. In gewisser Weise gilt sie als ein Relikt des "Kalten Krieges", und mit ihm glaubte man die Welt vom modernen Planungswahn befreit. Dies kommt nicht von Ungefähr: Denn was sich seit 1945 urbanistisch durchsetzte - und nach wie vor gilt -, ist eine aus dem Funktionalismus abgeleitete Analyse- und Planungstechnik. Sie ermöglichte und beförderte die Herausbildung unserer heutigen Siedlungsstruktur. Und das einzelne Haus wurde zum Bestandteil der Megamaschine Stadt, die durch ihre vielfältigen Ver- und Entsorgungstechnologien den Haushalt von zahlreichen Arbeiten entlastete, aber um den Preis einer immer stärkeren Belastung der natürlichen Umwelt.
In Städten findet wie bei Organismen ein permanenter "zellularer" Erneuerungsprozess statt
Wenn dies, wofür vieles spricht, folgerichtiger Ausdruck eines zivilisatorischen Prozesses ist, dann muss man heute mit anderen Augen auf unsere urbane Entwicklung blicken. So problematisch die Analogie mit einem natürlichen Organismus auch sein mag, so sehr gibt es doch Ähnlichkeiten, die das Verständnis von Stadt erleichtern.
Lebende Organismen erneuern z.B. permanent einen Teil ihrer Zellen, aber niemals alle gleichzeitig und selten an einer Stelle konzentriert. In Rhythmen von 5 bis 15 Jahren müssen zum Beispiel Gebäude renoviert werden, um als Baubestand aufrechterhalten zu werden. Geschäftsbauten, Produktionsanlagen und Infrastrukturen haben charakteristische Investitions- und Lebenszyklen, die eingehalten sein wollen, wenn ihre Art der Raumnutzung auf Dauer sichergestellt werden soll. Auch bei Städten lässt sich ein permanenter "zellularer" Erneuerungsprozess feststellen. Komplexe biologische und menschliche Systeme haben Ähnlichkeiten in der Trägheit des Systemverhaltens gegen plötzliche Veränderungen.
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Zadar-Promenade. Bild: Robert Kaltenbrunner | |
Selbst in der drängenden Ökonomie der Zeit schwingt - in einer Art gegenläufigen Pendelschwung - die Ahnung davon mit, dass die Beständigkeit der gewohnten Räume um die Menschen herum das Aushalten von sozialen und anderen Veränderung abfedert, wenn nicht gar ermöglicht. Überspitzt ausgedrückt: Je schneller der Wandel der Arbeits- und Lebensweisen, umso wichtiger scheint die Trägheit der alten Routinen und Formen als mentales Gegengewicht zu sein. Wenn die Zeitachse aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft keine sichere Orientierung mehr bietet, sucht man den Fortschritt im Bewahren.
Dies ist mehr als bloß konservative Befindlichkeit: Atmosphäre baut sich gerade in der Dimension städtischer Phänomene nur über lange Prozesse auf. Und Architektur ist, wie es der amerikanische Theoretiker Karsten Harries formuliert, "nicht nur um den domestizierenden Raum herum. Sie ist auch eine große Schutzmaßnahme gegen den Terror der Zeit." In diesem Zusammenhang ist es nur scheinbar paradox, dass etwa die 1970er Jahre als hohe Zeit des Bauwirtschaftsfunktionalimus, zugleich aber als Dekade der Denkmalpflege gelten. Dem liegt vielmehr eine gewisse Logik zugrunde.
Nachdem Alexander Mitscherlich sehr folgenreich die "Unwirtlichkeit der Städte" konstatiert hatte, kam den Denkmalen eine neue gesellschaftliche Bedeutung zu: Sie wurden gleichsam zu Trägern emanzipatorischer Postulate gegen eben diese Unwirtlichkeit. Bürgerbewegungen setzten sich erfolgreich gegen Abbruch und Auskernung von Altbauten zur Wehr und bekämpften den fortschreitenden "autogerechten" Kahlschlag der Innenstädte. Gründerzeit und Historismus wurden wieder entdeckt, ihre Wohnbauten neu geschätzt.
Erwartungen ganz anderer Art indes wecken jüngere Wahrnehmungs- und Interpretationsmuster: Zunehmend bestimmt das Shopping das Aussehen der Städte. Und der öffentliche Raum der Stadt wird mehr denn je zu einer kommerziellen Kategorie, zu einer Art Fruchtwasser, in dem der Einzelhandel sich neu gebiert. Das performative Aufpeppen der City steht aber beileibe nicht nur im Interesse des Handels: Vollmundig sprechen viele Kommunen davon, dass die Attraktivität, Anmutung und Aufenthaltsqualität des Innenstadtraums gestärkt werden müsse. Sie reagieren damit auf weltwirtschaftliche Trends, denen sie sich schon deswegen nicht entziehen können, weil sie tief hineinwirken in jedwede urbane Realität. (Ob sie auf diese Art reagieren müssen, sei allerdings dahingestellt.)
Zugleich garantiert die moderne Wirtschaftsstruktur keineswegs (mehr) die Integration in das gesellschaftliche System. So illustriert die Gentrification, die von Verdrängungsprozessen begleitete Aufwertung von Stadtquartieren, in einer für die Betroffenen sehr unmittelbaren Art und Weise, dass und warum es mit der angeblichen Dezentralisierung im Zuge der Dienstleistungsgesellschaft nicht weit her ist.
Weit verbreitete Planungsfeindlichkeit
Allein, die Produktionsbedingungen gebauter Umwelt zu thematisieren, ist bislang wenig populär: Weit verbreitete Planungsfeindlichkeit aus ideologischer Voreingenommenheit und aufgrund partikularer Interessen, Misstrauen gegenüber öffentlichen Maßnahmen und der sogenannten Bürokratie, die Neigung, das Prinzip des freien Kräftespiels unterschiedslos auf private und öffentliche Angelegenheiten anzuwenden, ungenügende Kooperation von Marktkräften und öffentlichen Händen sowie mangelnde Einsichten von Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit in die Komplexität und Tragweite von Planung. Doch gerade weil ihre Resultate oftmals wenig Anlass zu Identifikation boten (und bieten), rückt der Prozessbegriff, d.h. die Kultur von Kommunikation und Beteiligung, des Interessenausgleichs und der Entscheidungsbildung in den Vordergrund.
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Urban-Knitting-Wedding 2013. Bild: Robert Kaltenbrunner | |
In der politischen Philosophie gibt es eine Denkschule - vertreten etwa durch Sokrates, Montaigne oder David Hume -, die sich an zwei goldenen Prinzipien orientiert: dem "Wechselprinzip" und dem "Wissensprinzip". Ersteres geht von der Erkenntnis aus, dass eine funktionierende Gesellschaft auf eine sehr feine Balance von Mächten, Institutionen und Verhaltensmustern aufgebaut ist. Jede Änderung birgt die Gefahr, die Balance zu gefährden. Das zweite Prinzip erteilt allen Sozialingenieuren, Planwirtschaftlern und Radikalreformern eine Absage. Es besagt, dass die Gesellschaft zu komplex ist, als dass die Wissensvorräte einzelner Politiker, Parteien und Expertengruppen ausreichend wären, um eine anwendbare Blaupause auszuarbeiten.
Die Prinzipien von "Wechsel" und "Wissen" sind, wenn man so will, auch die beiden Säulen, auf denen die Baukultur ruht. Markenzeichen eines entsprechenden Bewusstseins ist, dass man sich innerhalb des (Vor)Wissens bewegt, sich "haushaltend" damit auseinandersetzt, dass man Anwendung, Zweck und Gebrauch bedenkt, vorhandenen und möglichen Widersprüchen begegnet und gleichwohl nach der Gesetzmäßigkeit sucht. Die Herausforderung - für Baukultur wie Urbanität - lautet schließlich: Zugleich offen zu halten und festzulegen; neuen Entwicklungen und dem gesellschaftlichen Wandel neue Möglichkeiten bieten, ohne unverbindlich zu werden.
Verhandlung und Kooperation sind dabei zentrale Stichworte; denn Planung ist heute eine immer wieder neue Mischung aus Konzeption und Moderation. Sollte es möglich sein, für das Bauen Regelsysteme zu etablieren, die inhaltsbezogener und flexibler, somit auch wieder potenziell reicher "an kulturellem Sinn" sein könnten als heutige baurechtliche und normative "Standards"?
Baukultur besteht darüber hinaus aber auch darin, eine "Prise Utopie" mit den tatsächlichen Möglichkeiten unter einen Hut zu bringen. Einen Wegweiser dafür könnte das Engagement von Max Frisch abgeben. Der viele Jahre als Architekt arbeitende Schweizer Schriftsteller begriff und definierte Städtebau als politisches Anliegen der verantwortungsbewussten Bürgerschaft, womit nicht gemeint war, dass die "kritische Öffentlichkeit" selbst plane, sondern dass Planung unter ihrer Kontrolle stattzufinden habe. Seine Konzeption zielte nicht auf eine architektonische Vollendung suggerierende Stadtutopie, sondern auf ein prozessuales Planungsmodell. Nicht intellektuelle Spiele und ästhetische Versuchsanordnungen, sondern zielgerichtete Reform der herrschenden Lebensverhältnisse waren sein Anliegen. Spätestens damit wird das Bauen (wieder) zu einer Sache des Res publica.
Dies aber ist nicht zuletzt ein stadtpolitisches Projekt. Denn was gebaut wird, wie etwas geplant wird, das sagt viel über die Gesellschaft aus, in der es stattfindet. Und umgekehrt. Einerseits hat sich die Architektur - mit ihren "Raumbildern für Lebensstile" und "Bühnenbildern für die Stadtkultur" - in der Erlebnisgesellschaft längst unentbehrlich gemacht. Andererseits wird ihre soziale und politische Aufladung, die tatsächliche wie die intendierte, nach wie vor zu wenig betrachtet. Schließlich, und um nochmals auf Halbwachs "mémoire collective" zurück zu kommen, konsolidiert sich jede Gruppe durch die Schaffung von Orten, die nicht nur Schauplätze ihres Handelns abgeben, sondern Anhaltspunkte ihrer Erinnerung sind - und Symbole ihrer Identität.
español (de google trad.)
La habitación, se condensa el hogar
Robert Kaltenbrunner 19/07/2014
Acerca de cultura de la construcción y apropiación de la ciudad
El familiar y reconocible, que son físicamente aprehensible, ligada a los recuerdos y sentimientos que pueden desencadenar: En nuestra "memoria colectiva" que son, como el filósofo Maurice Halbwachs, indispensable. Es por eso que yo soy también el aspecto sustantivo de la ciudad de gran importancia, ya sea el factor decisivo para el compromiso afectivo de muchos residentes: Para la mayoría de la población urbana sería "sin duda, la desaparición de una determinada calle, un edificio en particular, una casa mucho más de sensaciones que la más grave ,, eventos políticos religiosos nacionales. "
En la "Ciudad" proyecto conectarse a una forma de vida y de la realidad social, al mismo tiempo como se desee. Ciudad se entiende como una analítica y un concepto normativo. La comprensión de la urbanidad como una idea "buena vida" en la aceptación de la diferencia actúa como normativa, ya que determina el punto de vista analítico de la ciudad. Paisajes urbanos e historias dan respuestas específicas a preguntas generales de la identidad, es decir, entonces lo que la gente (se convierten) y han hecho. Ciudades se forman a partir del conflicto entre lugares comunes, corrientes cruzadas y habitaciones especiales, que dan una evolución universal en cada forma local en particular.
Puente Almirante. Fotografía: Robert Kaltenbrunner
Por supuesto, la complejidad social de la vida urbana no se puede reducir a disposiciones espaciales; pero sin embargo resulta ser algo así como "cultura de la construcción", como esencial para que la ciudad se ha de entender como un entorno de vida y las influencias. Esto se refiere tanto a la experiencia local y conocimiento de una empresa, así como el manejo actual del medio ambiente construido en tres dimensiones.
Los edificios individuales, su proceso de producción, así como su interacción son indicadores del valor de la vida de un lugar. Él se percibe en tres formas: funcional en el uso cotidiano (como valor de uso), económica en la demanda como en casa y el trabajo (como valor de cambio) y simbólicamente sobre el aspecto y el ambiente del lugar (como el valor de la producción).
Ahora, sería de esperar una ilusión que la cultura edificio es valorada por todos los miembros de la sociedad por igual. El hecho de que esto tiene que ver con la satisfacción de las necesidades de la vida cotidiana, su tarea principal sigue siendo para lograr un equilibrio entre la orientación del bien común y de la optimización de la propiedad y los derechos individuales de las personas. La planificación urbana es tomar una idea de los sociólogos de la cultura Lucius Burckhardt, incluye la asignación y las conveniencias del sufrimiento. Porque todas las causas de la planificación urbana, traer cualquier gente ventajas y otras desventajas. Pero éste debe "moverse". Y la arquitectura asume un sistema espacial todavía ordenar las tareas dentro de la empresa. Sólo uno tiene que ser su nueva conciencia.
Por supuesto, el desarrollo urbano ofrece un problema fundamental que enfrenta, que el planificador de renombre e incansable Stooges Rem Koolhaas ha manifestado de la siguiente manera:
¿Cómo explicar la paradoja hizo el urbanismo, como profesión, ha desaparecido en el momento en que la urbanización de todo el mundo - después de décadas de constante accerleration - está en camino de establecer un "triunfo" global definitiva de la escala urbana?
La planificación es en la sociedad contemporánea no sólo en alta demanda. En cierto modo, es visto como una reliquia de la "guerra fría", y cree que con él para librar al mundo de la locura moderna planificación. Esto no es casualidad: Por lo urbanístico prevalecido desde 1945 - y todavía es - es un derivado del análisis funcionalista y la tecnología de planificación. Se permite y promueve el desarrollo de la estructura de acuerdo de hoy. Y la casa individuo se convirtió en parte de la ciudad de mega-máquina, el alivio a través de sus diversas tecnologías de suministro y evacuación del presupuesto de numerosas obras, pero al precio de cada vez mayores demandas sobre el planeta.
En ciudades como se encuentran en organismos un proceso de renovación permanente "celular" se
Si es así, lo que es mucho para sugerir, es la expresión lógica de un proceso de civilización, entonces usted tiene que mirar a nuestro desarrollo urbano con otros ojos ahora. Así la analogía problemática con un organismo natural puede ser, por lo que hay similitudes que facilitan la comprensión de la ciudad.
Los organismos vivos, por ejemplo, reemplazar parte permanente de sus células, pero nunca todo al mismo tiempo y rara vez se concentró en un solo lugar. En ritmos 5-15 años, por ejemplo, los edificios deberán renovadas para mantener los edificios existentes. Los edificios comerciales, instalaciones de producción y de las infraestructuras tienen las inversiones y los ciclos de vida característicos que quieren ser cumplido si su tipo de uso de la tierra debe ser asegurado de forma permanente. Incluso en las ciudades puede ser un proceso permanente "celular" de aviso de renovación. Sistemas biológicos y humanos complejos tienen similitudes en la inercia del comportamiento del sistema a los cambios repentinos.
Paseo marítimo de Zadar. Fotografía: Robert Kaltenbrunner
Oscila Incluso en la economía urgente del momento - en una especie de movimiento pendular de contra-rotación - la idea de que la resistencia de los espacios habituales en torno a las personas de todo cambio duradero colchón social y otra, si no es posible. Dicho de otra manera: cuanto más rápido la transformación del trabajo y las formas de vida, más importante es la inercia de las viejas rutinas y formas parece ser el contrapeso como mental. Si la línea de tiempo del pasado, el presente y el futuro no ofrece ninguna orientación segura más, en busca de avanzar en la tienda.
Esto es más que sólo el estado de ánimo conservador: la atmósfera está construyendo en la dimensión de los fenómenos urbanos sólo a través de procesos largos. Y la arquitectura es, tal como fue formulada por el teórico estadounidense Karsten Harries, "no sólo sobre la domesticación de espacio alrededor. También es una gran manera de proteger contra el terror de la época." En este contexto, es sólo aparentemente paradójico que como la década de 1970 se consideran hora de que el Bauwirtschaftsfunktionalimus, pero al mismo tiempo como una década de preservación histórica. Esto se basa en y no sobre la base de una lógica.
Después de Alexander Mitscherlich tuvo consecuencias muy importantes declararon la "falta de hospitalidad de las ciudades", los monumentos llegó a un nuevo significado social: eran como eran portadores de los postulados de emancipación contra esta muy inhóspito. Los movimientos ciudadanos se oponían con éxito contra la demolición de edificios antiguos y de extracción de muestras para el militar y lucharon contra el progresista "-car friendly" la tala de las ciudades del interior. Los primeros días y el historicismo fueron redescubiertas, una reestimación de sus edificios residenciales.
Las expectativas de un tipo diferente, sin embargo, despiertan la percepción más joven y el patrón de interpretación: el aumento de las compras determina el aspecto de las ciudades. Y el espacio público de la ciudad es más que nunca una categoría comercial, una especie de líquido amniótico en el que la nueva venta al por menor da a luz a sí mismo. El tenía especias performativo de la Ciudad se encuentra pero de ninguna manera sólo en el interés del comercio: Con cuerpo hablan muchas comunidades creen que el atractivo y el atractivo, la calidad de la estancia de la zona centro preciso fortalecer. Usted está respondiendo a las tendencias económicas mundiales, razón por la que ya no pueden escapar porque afectan profundamente a toda la realidad urbana. (Ya sea que tienen que responder de esta manera, sin embargo, es una pregunta abierta.)
Al mismo tiempo, la estructura económica moderna no garantiza (más) integración en el sistema social. Para ilustrar la gentrificación que acompañado de procesos de desplazamiento mejora de barrios urbanos, de una manera muy inmediata a los afectados, y que por qué no es la supuesta descentralización como parte de la economía de servicios muy lejos.
Hostilidad generalizada a la planificación
Solo para hacer frente a las condiciones de producción de las zonas edificadas, es mucho menos popular: la planificación generalizada hostilidad por prejuicios ideológicos y por intereses particulares, la desconfianza de las políticas públicas y la llamada burocracia, la tendencia a aplicar indiscriminadamente el principio del libre juego de las fuerzas en ambos asuntos privados y públicos, cooperación insuficiente entre las fuerzas del mercado y las manos públicas y la falta de visión de la política, los negocios y el público en la complejidad y el alcance de la planificación. Pero sólo porque sus resultados se ofrecen a menudo pocos motivos para la identificación (y proporcionar), el proceso va a llamar, es decir, la cultura de la comunicación y la participación, el equilibrio de intereses y la toma de decisiones en el primer plano.
. Urban Knitting boda 2013 Imagen: Robert Kaltenbrunner
En la filosofía política, hay una escuela de pensamiento - representado aproximadamente por Sócrates, Montaigne y David Hume - que se basa en dos principios de oro: el "principio de intercambio" y el "Principio del Conocimiento". El primero se basa en la constatación de que una sociedad funcione se basa en un delicado equilibrio de poderes, instituciones y patrones de comportamiento. Cualquier cambio corre el riesgo de poner en peligro el equilibrio. El segundo principio concedido todos los ingenieros sociales, economistas y reformistas radicales planean un rechazo. Afirma que la empresa es demasiado complejo para los inventarios de conocimiento de los políticos individuales, partidos políticos y grupos de expertos serían suficientes para elaborar un plan viable.
Los principios de "cambio" y "conocimiento" son, si se quiere, los dos pilares sobre los que se asienta la cultura de la construcción. Marcas conciencia apropiada es que se puede (pre) de conocimiento se mueve dentro del al "mantenimiento de la casa" y discutir en esa aplicación, finalidad y utilización teniendo en cuenta cumple existente y posibles contradicciones y sin embargo busca la ley. El reto - para la construcción de la cultura como la urbanidad - después de todo, es: mantener abierto ni engarzar; ofrecer nuevos desarrollos y los cambios en la sociedad nuevas oportunidades, sin ser vinculante.
La negociación y la cooperación son claves fundamentales; porque la planificación es ahora una siempre nueva mezcla de diseño y de la moderación. ¿Debería ser posible establecer sistemas de control para la construcción, y flexible basado en el contenido, por lo que de nuevo podría ser potencialmente más rica ", en el sentido cultural" de las normas de construcción actuales y "normas" normativos?
Cultura edificio está más allá, sino también para llevar un "toque de utopía" con las opciones reales bajo un mismo techo. Una guía para los que podría hacer el compromiso de Max Frisch. Los muchos años de trabajo como un escritor suizo arquitecto entendidos y definidos como preocupación política de planificación urbana de la ciudadanía responsable, que no se entiende que la "opinión pública crítica" auto-planificación, pero que la planificación tuvo que tener lugar bajo su control. Su diseño no apuntaba a una perfección sugerente utopía urbana arquitectónica, sino en un modelo de planificación de procedimiento. No juegos intelectuales y arreglos experimentales estéticos, pero la reforma específica de las condiciones prevalecientes de la vida eran sus preocupaciones. Al menos lo es la construcción (de nuevo) la publicación en cuestión de Res.
Pero este es un proyecto político de la ciudad no dura. Por lo que se construye, cómo se planifica algo, lo cual dice mucho de la sociedad en que se produce. Y viceversa. Por un lado, la arquitectura - hecho en la sociedad de la experiencia de hace mucho tiempo indispensable - ". Escenografías para la ciudad de la cultura" con sus "imágenes del espacio para los estilos de vida" y Por otro lado, su carga social y política, el actual como el previsto, todavía se considera muy poco. Por último, y para venir de nuevo en Halbwachs mémoire colectiva "de nuevo, cada grupo consolidado por la creación de espacios que no sólo están perdiendo la ubicación de sus acciones, pero que demuestren su memoria - y símbolos de su identidad.
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